Wunderbare Welt der Zinsgleitklauseln

Es könnte so schön sein: Steigt der EURIBOR bzw. LIBOR werden die an die Bank zu zahlenden Zinsen höher, sinkt er, werden sie geringer. Dreht der Indikator ins Negative, so könnte der Kunde sogar Zinsen erhalten. Voraussetzung dafür ist, dass der positive Wert des Aufschlags geringer ist, als der negative Wert des Indikators. So sollte …

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Zielmarkt ins Visier nehmen

Kunden sollen nur solche Versicherungsprodukte kaufen, die tatsächlich zu ihnen passen. Auf diesen simplen Nenner lassen sich die Bestimmungen zur s.g. Product Governance in der IDD zusammenfassen. Die EU Versicherungsvertriebsrichtlinie (IDD) tritt am 23. Februar 2018 in Kraft. Die Anforderung an die Produktentwicklung der Assekuranzen ist, dass der Kunde in den Mittelpunkt gestellt wird. Auch …

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Analysekosten, Preis und Wert

MiFID II verpflichtet Vermögensverwalter und Fondsmanager, Analysekosten aus eigenen Mitteln zu begleichen oder Ausgaben für Analystenkommentare in sogenannten Research Payment Accounts (RPAs) aufzuschlüsseln und einzelnen Kunden bzw. Fonds zuzuordnen. Am Ende werden Analysekosten weiterhin von den Kunden getragen, entweder über direkte oder indirekte Verrechnung. Diese Weiterverrechnung ist auch legitim und redlich, zumal der Kunde letztendlich …

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IDD Strafen und Sanktionen

Die neue EU Versicherungsvertriebsrichtlinie führt strenge Sanktionsmechanismen ein. Vorgesehen sind nicht nur Entzug der Gewerbeberechtigung sondern auch empfindliche Geldstrafen: bis zu 700.000 Euro bei natürlichen Personen und 5 Mio. Euro für Unternehmen. Um es erst gar nicht soweit kommen zu lassen ist die Einhaltung der IDD Vorgaben im Geschäftsbetrieb sicherzustellen. Künftig zieht der Gesetzgeber sowohl …

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Im Aufschub verbirgt sich Gefahr

Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union ist bis zum 25. Mai 2018 von Österreich umzusetzen. Arbeitsweise und Organisation des Betriebs sind anzupassen. Schon heute gilt in Österreich ein strenges Datenschutzgesetz (DSG 2000), das Regelungen der EU Verordnung teilweise vorweggenommen hat. Außer den s.g. „Standard-Datenanwendungen“ muss jede Anwendung vorab an die Datenschutzbehörde gemeldet werden. An Stelle …

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Versicherungsmakler und ihre Compliance (1)

Beim Anbieten, vorschlagen und abschließen von Versicherungsverträgen haben Versicherungsmakler unter anderem die Vorgaben der Gewerbeordnung (GewO), des Versicherungsvertragsgesetzes (VersVG) und des Maklergesetzes (MaklerG) einzuhalten. Bei der Tätigkeit der Versicherungsvermittlung handelt es sich um das Anbieten, Vorschlagen oder Durchführen anderer Vorbereitungsarbeiten zum Abschließen von Versicherungsverträgen oder das Abschließen von Versicherungsverträgen oder das Mitwirken bei deren Verwaltung …

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Familie, das unterschätzte Risiko

Die Risikolebensversicherung wurde nicht für den Bankkredit erfunden! Dennoch wird heute nahezu jeder Kredit mit einer Ablebenspolizze besichert. Ist die Verbindlichkeit getilgt, kommt es in der Regel auch zur Stornierung der Versicherung. In meiner Praxis sehe ich, dass viele Berater ihren Kunden dieses Vorgehen sogar empfehlen. Der Kredit sei ja nun getilgt, da brauche es …

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Später ist zu teuer

Mit Umsetzung der IDD in heimisches Recht kommen ab 2018 mindestens 15 Stunden jährliche Fortbildung auf Versicherungsvermittler zu. Erste Modelle zur Weiterbildung werden aktuell bereits in der Branche erörtert. Noch kaum beachtet werden hingegen die in der IDD vorgesehenen Anforderungen an die berufliche Qualifikation. Dabei haben diese zunächst weitaus größere Bedeutung als die künftige Fortbildung! …

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Verstecken war gestern

Der 1. Oktober 2016 war für Banken, Versicherungen, Investmentgesellschaften und ihre Vermittler ein besonderer Tag. Mit diesem Datum musste ein neuer Kundenannahmeprozess eingeführt sein, der dem Common Reporting Standard, CRS, gerecht wird. Das sieht das s.g. GMSG – Gemeinsamer Meldestandard Gesetz vor, mit dem der von insgesamt 104 Ländern (Stand August 2016) beschlossene internationale Austausch …

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PRIIPs fordert Versicherungen heraus

Für Versicherungen stellt die neue PRIIP-Verordnung eine Herausforderung dar, weil man die gesamte Information zu einem Produkt in das Basisinformationsdokument verpacken muss. Das Dokument ist auch kontinuierlich an die Marktentwicklung anpassen . Gemäß der Verordnung (EU) Nr. 1286/2014 (PRIIP-Verordnung) müssen die Hersteller von verpackten Anlageprodukten für Kleinanleger und Versicherungsanlageprodukten (Packaged Retail and Insurance-based Investment Products) s.g. …

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Umgang mit Sammelklagen des VKI

Der aktuelle Kommentar von Georg Pankl, Chefredakteur von Fondsprofessionell, mit der Überschrift „Der VKI und das Geschäft mit den Sammelklagen“ beschäftigt sich mit den Aktivitäten des österreichischen Vereins für Konsumenteninformation. Gerichtssachverständiger René Hompasz empfiehlt, sich abzusichern. Seit Anfang des Jahres werfen die Konsumentenschützer des VKI der Lebensversicherungsbranche vor, bei zahlreichen Polizzen nicht ordnungsgemäß über das Rücktrittsrecht belehrt …

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Steuerberater bei Geldwäsche im Visier

„Wenn jemand hinsteuert auf Geldwäsche, dann muss ich sagen, ist das nicht leicht zu erkennen“, so der Berufsberechtigte Bernhard Vanas von Taxand Austria in einem Interview für die Tageszeitung „Oberösterreichische Nachrichten“ vom 5. April 2016. Steuerberater, Wirtschaftsprüfer und Mitarbeiter von Wirtschaftstreuhandkanzleien sind per Gesetz zur Mitwirkung bei der Verhinderung von Geldwäsche und zur regelmäßigen Weiterbildung …

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Strenge Prüfung, gute Kundschaft

Neue Guidelines der EU Versicherungsaufsicht EIOPA regeln den Lebens- und Beratungszyklus von Versicherungsprodukten. Tarife müssen getestet werden, bevor sie verkauft werden dürfen. Gemeinsam haben Anbieter und Vertrieb sicherzustellen, dass die Bedürfnisse eines vorab definierten Zielmarkts erfüllt werden. Diese und weitere Regeln gelten von der Konzeption bis zu dem Tag, an dem der letzte Vertrag abgelaufen ist.  …

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BU von der Stange ist gefährlich

Manche Versicherungsberater neigen dazu, standardisierte Rentensummen bei der Absicherung gegen Berufsunfähigkeit zu empfehlen. Das kann ins Auge gehen, wie das folgende Beispiel zeigt. Marion und Julia haben kürzlich ihren 33. Geburtstag gefeiert. Nach dem gemeinsamen Studium hatten beide zum selben Zeitpunkt in einem Pharmakonzern zu arbeiten begonnen und dort auch gleich Führungspositionen übernommen. Beide verdienen seither …

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Nachweis von Wissen wird Pflicht

Artikel 25 (1) MiFID-2 verpflichtet  Wertpapierfirmen, die Befähigung und Kompetenz ihrer Vermittler nachzuweisen. Die neuen Guidelines der EU Wertpapieraufsicht ESMA sehen verpflichtende Standards für Qualifikation und Erfahrung vor. Bereits  bisher  überprüfte die Finanzmarktaufsicht bei Vor-Ort-Kontrollen auch die berufliche Fortbildung von Wertpapier- und vertraglich  gebundenen  Vermittlern.  Die ESMA Guidelines „Assessment of Knowledge und Competence“ fokussieren neu auf zwei Kernbereiche …

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